Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

TV-Movie für MDR im Auftrag der Ufa Fiction
nach Motiven aus dem gleichnamigen Buch von Peter Wensierski

Trailer: www.daserste.de

Erstausstrahlung ARD

28. April 2021

Regie

Andy Fetscher

Kamera

Matthias Papenmeier, Peter Nix

Produzent

Benjamin Benedict, Henriette Lippold / UFA

Redaktion

Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR), Christine Strobl (Degeto), Amke Ferlemann (BR)

mit

Janina Fautz, Ferdinand Lehmann, Inka Friedrich, Alexander Hörbe, Timur Bartels, Katja Hutko, Marlene Tanczik, Maximilian Klas, Anabel Möbius, Andreas Warmbrunn, Fred Costea, Tom Jahn, Eva-Maria Kurz, Torsten Michaelis, Christian Näthe, Margot Nagel, David Nolden, Charlotte Puder, Torsten Ranft, Carl Moritz Winkelmayr u a.

Wir können uns ja nicht aussuchen, in welche Zeit oder Welt wir geboren werden. Was uns jedoch freisteht, ist, zu entscheiden, wie wir ihr entgegentreten."

Schnitt: Esther Weinert, Musik: Philipp E. Kümpel, Andreas Moisa, Casting: Cornelia Mareth, Maria Rölcke, Kostümbild: Saskia Richter-Haase, Szenenbild: Matthias Mücke, Producer: Christine Hirt Ton: Andreas Trepte, Sounddesign: Sebastian Schmidt, Mischung: Olaf Mehl, Requisite: Anna Kokott, Tabea Krackow, Varinka Schreurs, Janusz Sisik, Maske: Jana Lindner, Anke Saboundijan, Licht: Michael Frister, Frank Marggraf, Zweite Kamera: Daniel Goldmann, Conrad Lobst, Kameraassistenz: Thomas Handtke, Martin Mikußies, Regieassistenz: Anne Braucks, Jens Höhne, Visuelle Effekte: Martin Tallosy, Tabea Chadalakian Kurz, Postproduktion: Kathrin Manzke, Dorit Heidel-Wensky, Aufnahmeleitung: Andreas Flieger, Sebastian Scheinert, Produktionsleitung: Valeska Bochow, Ulrike Zirzow, Herstellungsleitung: Harald J. Reinhold, Herstellungsleitung (MDR): André Naumann, Dramaturgie: Lena Kammermeier

NOMINIERUNGEN

Nymphe d'Or ("Goldene Nymphe") 60. Festival de Television de Monte-Carlo 2021 - Kategorie "Fiction"

PRESSE

RAINER TITTELBACH

"Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" schildert ein bislang kaum erzähltes Kapitel der ostdeutschen Geschichte der 1980er Jahre. Der poetisch-kraftvolle Titel wurde von Peter Wensierskis faktenreichem Sachbuch übernommen. Der renommierte Autor Thomas Kirchner hat es für sein Drehbuch frei fiktionalisiert. Um die Umwelt zu retten, mussten die jungen Leute den Staat stürzen, bringt es Kirchner auf den Punkt. Aus einer kirchlichen Umweltgruppe wurden politische Aktivisten. Erfreulicherweise wird auf eine übermäßige Dramatisierung des Stoffs verzichtet. Das Unrecht des Staates schwingt zwar mit, aber im Zentrum stehen die jungen Bürgerrechtler. Emotional getragen wird "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" entsprechend von der jugendlichen Euphorie der Bewegung, der mit großer Sympathie begegnet wird. Indem Kirchner & Regisseur Andy Fetscher auch den jugendlichen Leichtsinn "authentisch" nachzeichnen, legt sich die titelgebende Leichtigkeit der Revolution über die Geschichte und lässt so das Naiv-Konventionelle an der Heldengeschichte vergessen. Entsprechend mitreißend spielt Janina Fautz die weibliche Hauptfigur als frech-frische Verkörperung des Prinzip Hoffnung.

zum Artikel: www.tittelbach.tv

OLIVER REINHARD - Sächsische Zeitung

... Es geht dem Film auch gar nicht um die Ereignisse vom Herbst 1989. Vielmehr erzählen Autor Thomas Kirchner und Regisseur Andy Fetscher deren Vorgeschichte, beginnend mit den Aktionen junger Leipziger Umweltschützer im Jahr 1988, die zunächst im Schutz der Kirche auf die katastrophale Verseuchung der Natur aufmerksam machten. Schon das ist ein ungewöhnlicher Blick auf den "Vornovember", ebenso frisch ist der Zugriff der Produktion...

zum Artikel: www.saechsische.de


TILMANN P. GANGLOFF - Frankfurter Rundschau

... Der Film ist eine Fiktionalisierung der Fakten, die Peter Wensierski für sein 2017 erschienenes gleichnamiges Sachbuch zusammengetragen hat. Der Titel bezieht sich auf die Energie und das Engagement einer Gruppe junger Leipziger Öko-Aktivisten, die erkennen: Wenn sie die Umwelt retten wollen, müssen sie das System ändern. Wie die Vorlage, so ist auch das Drehbuch von Thomas Kirchner vor allem eine Hommage an das jugendliche Recht auf Widerstand...

zum Artikel: www.fr.de/kultur