Mord am Meer

nach dem Roman "Die letzte Vorstellung" von Ulrich Woelk

Network Movie / ZDF

PREMIERE

am 24. September 2004 auf dem FILMFEST HAMBURG

Erstausstrahlung ZDF

14. März 2005 als "Fernsehfilm der Woche"

Regie

Matti Geschonneck

Kamera

Hannes Hubach

Produzent

Reinhold Elschot

Redaktion

Daniel Blum

mit

Heino Ferch, Nadja Uhl, Birge Schade, Ulrike Krumbiegel, Manfred Zapatka, Otto Mellies, Ellen Schwiers, Thomas Sarbacher, Hermann Beyer u. a.

Die Sieger schreiben die Geschichte. Darin gab es nie einen Unterschied. Alte Seilschaften, neue Netzwerke. Auch die neuen Systeme müssen mit den alten Menschen weitermachen."

Architekt: Eduard Krajewski, Kostüm Antje Petersen, Schnitt: Petra Heymann, Licht: Gregor Havenith, Bühne: Matthias Hein, Ton: Philip Ulikowski, Maske: Anja Daum, Gisela Trescher, Casting: Sandra Köppe, Mischung: Manuel Dahmann, Musik: Nikolaus Glowna, Siddi Mueller, Music Supervision: Mario Lauer, Herstellungsleitung: Stephan Adolph, Produktionsleitung: Ralph Retzlaff, Aufnahmeleitung: Thorne Mutert, Janna Schultz, Regieassistenz: Cecile Heisler-Zig

als DVD erschienen in der SZ-Thriller Edition ISBN: 978-3-86615-668-5

 

PREISE:

unter "Murder by the Seaside":
BRONZE WORLD MEDAL auf den NEW YORK FESTIVALS 2006 in der Kategorie "Drama"

FILMFEST HAMBURG 2004:
TV-Produzenten-Preis, Hauptpreis des Fernsehfilm-Wettbewerbs

FERNSEHFILM-FESTIVAL Baden-Baden 2005:
Sonderpreis der Jury für Nadja Uhl

 

NOMINIERUNGEN:

GRIMME-Preis 2006 in der Kategorie:
"Fiktion & Unterhaltung"

GOLDENE KAMERA 2006 in der Kategorie:
"Bester deutscher Fernsehfilm"

DEUTSCHER FERNSEHPREIS 2005 in der Kategorie:
"Beste Regie"

FERNSEHFILMPREIS der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste auf dem Fernsehfilm-Festival Baden-Baden 2005

 

Fernsehspielchef Hans Janke:

Mit Superlativen muß man bekanntlich vorsichtig sein, aber MORD AM MEER von Matti Geschonneck mit den vorzüglichen Darstellern Nadja Uhl und Heino Ferch gehört fraglos zu den besten Fernsehfilmen überhaupt. Die Hamburger Auszeichnung sorgt schon vor der Austrahlung im ZDF für Qualitätsbestätigung - die Freude darüber ist groß.

 

Aus der Laudatio von Jurorin Dorota M. Paciarelli beim Filmfest Hamburg

Wir möchten uns zuerst bei dem Filmfest Hamburg für das uns entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ich und meine Jury-Kollegen: Julia Brinkmann, Journalistin, und Raffael Saolà Ferrer, Drehbuchautor, hatten die Ehre, die erste Jury zu sein, die über die Vergabe des mit 30.000 Euro dotierten Produzentenpreises entscheiden durfte...

Wir haben uns einstimmig für einen Film entschieden, in dem alles stimmig war und in dem die wichtigsten Elemente zu einem bewegenden, inhaltlich wie formal beeindruckenden Seh- und Denkerlebnis zusammengeführt worden sind. Der TV-Produzentenpreis des Filmfestes Hamburg 2004 geht an MORD AM MEER...

MORD AM MEER führt uns in beeindruckender Art und Weise vor Augen, daß eine gute Produktion sich durch das gelungene Zusammenspiel aller relevanten Elemente auszeichnet. Aus einer spannenden Romanvorlage von Ulrich Woelk schuf Thomas Kirchner eine hervorragende Adaption, ein intelligentes und emotionsstarkes Drehbuch, das den Zuschauer nicht zum "Viewer" reduziert, sondern ihn zum Mitdenken, Mitfühlen und Miträtseln einlädt.

Jede Figur wird differenziert dargestellt, kein Charakter wird auf plakative Art und Weise denunziert, sondern erhält sein Eigenleben. Auch die hervorragend geführten Randcharaktere prägen sich mit ihren Dramen und Entscheidungen noch für lange Zeit in das Gedächtnis des Zuschauers. Der Film vertraut stark in die Kraft der Bilder, er überzeugt durch handwerklich perfekte, auf die Emotionalität und Spannung setzende Regie von Matti Geschonneck, der nicht seziert, sondern seine Synthese des "conditio humana" vorschlägt.

Herausragend sind die schauspielerischen Kreationen von Heino Ferch und Nadja Uhl, die sowohl ihre Stärken als auch ihre zerbrechlichen Seiten mutig und bewegend zum Ausdruck bringen.

Was zeichnet den Film noch aus? Starke Figuren, die menschlich wirken, klare Konflikte, die das Leben für immer zu verändern drohen, komplexe menschliche Beziehungsprobleme, unvorhersehbare Wendungen in der Handlung, Musik, die sich nicht aufdrängt, ein Schnitt, der der verborgenen Erzähllogik der Autoren folgt und eine visuelle Umsetzung, die auch auf der großen Kinoleinwand überzeugt. 89 Minuten spannende Unterhaltung im besten Sinne des Wortes...

 

PRESSE:

TV SPIELFILM, Tipp des Tages:
Stilsicherer Krimi mit Kennzeichen D

TV MOVIE, Tagestipp:
Spannend bis zur letzten Sekunde

TV DIREKT, Toptipp des Tages:
Ferch brilliert - wir denken, fühlen, zittern, rätseln mit

TV TODAY, Tagestipp:
Viel drin, aber nicht überfrachtet - ein spannender Mix aus Politintrige, Ost West-Historie und einem Schuss Gefühl

DER SPIEGEL:
Ein gelungener Thriller, packend inszeniert und überzeugend gespielt.